Geschichte aufarbeiten und sichtbar machen
Schöppingen - Die Historie der Vechtegemeinde aufarbeiten und sichtbar machen, das ist das Anliegen des Heimatvereins. Und so wollen die Mitglieder auch an der weiteren Gestaltung des „geschichtsträchtigen“ Mühlenwalls mitwirken Ihre Ideen stellten die Heimatfreunde gestern bei einer gemeinsamen Begehung mit Politikern der örtlichen CDU und Bauamtsleiter Rainer Hachmann vor.
Am hinteren Teil der Fläche, wo das Wasser der Welle oberirdisch fließt, möchte der Verein ein kleines Mühlenhaus errichten. „Im Fachwerkstil und natürlich mit einem Mühlrad“, erklärte Lothar Tietmeyer. Auf diese Weise solle an die alte Mühle erinnert werden, die früher an dieser Stelle gestanden habe. Diese sei mit dem planmäßigen Aufbau der Stadt am Ende des 14. Jahrhunderts in unmittelbarer Nähe der Festungsanlage errichtet worden und von einem großen Teich umgeben gewesen. Besonders bedeutend war das Bauwerk allerdings nicht: „Das war mehr eine Halbtagsmühle“, sagte Tietmeyer. Zuletzt habe sie die Familie Sasse-Wilming betrieben, bevor das Gebäude Anfang des 19. Jahrhunderts abgerissen worden sei.
Nun also möchte der Heimatverein dieses Stück Schöppinger Geschichte wieder zum Leben erwecken. Auf welche Weise das Vorhaben finanziert wird, darüber muss indes noch verhandelt werden. |