So arbeitet ein Mischfutterhersteller
Schöppingen - Zu einer Besichtigung beim Mischfutterhersteller Haneberg und Leusing in Schöppingen trafen sich der Kommunalpolitische Arbeitskreis der CDU sowie weitere interessierte Bürger vor Kurzem.
Die Teilnehmer wurden auf dem Firmengelände von Geschäftsführer Dr. Josef Luislampe begrüßt, der einen Überblick über die Produktion und die Struktur des Betriebes am Standort Schöppingen gab. Er erörterte insbesondere dessen Entstehungsgeschichte und den Verbund mit der Unternehmensgruppe Bröring.
Die Firma Haneberg und Leusing arbeitet sehr eng mit der örtlichen Landwirtschaft und den örtlichen Firmen zusammen, und die erstellten Produkte werden entsprechend der Nachfrage und dem Bedarf angepasst. Dabei erzielt das Unternehmen nach eigenen Angaben 80 Prozent des Umsatzes aus der reinen Mischfutterproduktion und die übrigen 20 Prozent aus dem Verkauf von Agrarprodukten.
Im Anschluss an die interessante Vorstellung folgte die eigentliche Besichtigung des Betriebes. Erstaunlich war für die Teilnehmer, dass die größten Teile der Gebäude nicht als Lager genutzt, sondern für Maschinen verwendet werden. Josef Luislampe erläuterte, dass das automatische Anmischverfahren die Herstellung mehrerer Hundert Rezepturen ermögliche, sodass individuelle Kundenwünsche erfüllt werden können.
Anschließend besichtigten die Teilnehmer die LKW-Verladung, die wie der gesamte Betrieb rund um die Uhr betrieben werden kann. Danach ging es zum Bereich der Maistrocknung und zur großen Lagerhalle, die rund 16 000 Tonnen Schwergetreide fasst.
Nach diesem Einblick in den Betrieb gab es für die Gäste noch die Möglichkeit, sich zu stärken und Fragen zu stellen. Mit der Danksagung an Josef Luislampe durch den CDU-Ortsvorsitzenden Helmut Möllenkotte endete die Veranstaltung. |